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Die modernen Sklaven werden nicht mit der Peitsche,
sondern mit Terminkalendern angetrieben.
(Telly Savalas, Schauspieler, 1924 - 1994)
Der nächste öffentliche Vortrag Stressmanagement findet statt am 10.2.2010 von 19-20.30 Uhr : Info-PDF hier
Herzlich Willkommen,
hier finden Sie Informationen zum Thema Stressmedizin und Stressmanagement
Stress kann uns zu Spitzenleistungen anspornen und das Leben interessant machen.
Stress kann aber auch die Gesundheit, die Karriere und die Lebensfreude rauben. Die WHO hält Stress sogar für die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts.
Wie es Ihnen ergeht, entscheiden in erster Linie Sie! Als ein verantwortungsvoller Mensch – sowohl für sich selbst als auch für Ihre Familie – können Sie dieses Thema nicht dem Zufall überlassen.
Entwickeln Sie Ihr persönliches Stressmanagement-Konzept. Ausgeglichen statt ausgebrannt. Im Folgenden erhalten Sie einige nützliche Informationen zu diesem wichtigen und spannenden Thema.
Lesen Sie ein Interview mit dem Arzt und Stressmediziner Niels Schulz-Ruhtenberg:
Warum ist Stress heutzutage so ein wichtiges Thema?
Die Welt hat sich verändert. Viele empfinden den beruflichen Druck und auch die Anforderungen des Alltags als sehr belastend. Immer mehr Menschen berichten, dass es Ihnen schwer fällt, abzuschalten und aufzutanken. Darunter leidet die Lebenszufriedenheit und langfristig auch die Gesundheit. Die persönliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, was den Arbeitsdruck und den Stress zusätzlich verstärkt, da ich meine Aufgaben nicht mehr so gut bewältigen kann. Stress, Frust, Ärger und allgemeine Unzufriedenheit verstärken sich gegenseitig (circulus vitiosus). Viele Menschen fühlen sich dann wie im Hamsterrad.
Ist Stress grundsätzlich schlecht?
Nein, die natürliche Stressreaktion ist eine geniale Erfindung der Natur, die es dem Körper ermöglicht, sehr schnell und sehr leistungsfähig auf eine Herausforderung zu reagieren und diese zu bewältigen. Dazu produziert der Körper Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin. Herzschlag und Atmung werden beschleunigt, der Blutdruck und der Blutzucker steigen, das Schlafbedürfnis wird unterdrückt. Alles Massnahmen, um dem Körper Höchstleistung zu ermöglichen (ursprünglich "fight-or-flight" Reaktion). Andere Körperfunktionen, die im Stress weniger wichtig sind wie Verdauung, Schlafbedürfnis und Potenz werden heruntergefahren.
Wie äußerst sich Stress im Berufsleben? Sind die ersten Symptome bei Frauen andere als die Stress-Symptome von Männern?
Stress kann sich auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene mit einer Vielzahl von Symptomen äußern.
Die körperliche Symptome von Stress können beispielsweise innere Unruhe, Herzrasen, Engegefühl im Hals, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Ohrgeräusche bis hin zu Bluthochdruck und Übergewicht sein.
Auf emotinaler Ebene kann Stress zum Beispiel zu Nervosität, Angstgefühlen, Humorlosigkeit, Gereitztheit, Aggresivität und Stimmungsschwankungen führen. Dies kann die zwischenmenschlichen Beziehungen im Berufs- und Privatleben erheblich belasten. Langfristig kann Dauer-Stress zur Depression führen (sog. Stress-Depression).
Auf der geistig-kognitiven Ebene reduziert v.a. der negative Dauer-Stress unsere Leistungsfähigkeit. Dies äußert sich zum Beispiel in Vergeßlichkeit, Denkblockaden (Black out), abnehmender Kreativität, eingeengter Wahrnehmung. Dies reduziert die Produktivität und erhöht die Fehlerwahrscheinlichkeit, was wiederum Stress verursacht bzw. verstärkt, so dass leicht ein Teufelskreis entstehen kann.
Jeder Mensch reagiert anders auf Stress-Belastungen, sowohl in der Qualität der Symptome als auch bezüglich der Intensität der Symptome und Beschwerden. Frauen unterscheiden sich hier nicht grundsätzlich von Männern.
Wichtig ist, diese Beschwerden zunächts wahrzunehmen, dann richtig einzuordnen, um dann gezielt Gegenmassnahmen zu ergreifen im Sinne eines ganzheitlichen Stressmanagements (mit den Elementen Entspannung, Bewegung, Ernährung, Denken und Selbstmanagement).
Wann macht der Stress krank?
Wenn Stress zu lange anhält und der Stress zur Dauerbelastung wird ("Hamsterrad") bzw. wenn ich dem Stress nicht genügend entgegensetzen kann, wenn also meine Stresstoleranz zu niedrig ist, dann kann uns der Stress krank machen. Leider sehen wir in der Praxis immer häufiger ernste Erkrankungen wie schwere Erschöpfungs-Zuständen, Stress-Depressionen, Herzinfarkt und das Burnout-Syndrom.
Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben! (Franz von Liszt)
Was verstehen Sie unter dem Begriff Stressmanagement?
Stressmanagement umfaßt für mich vor allem folgende Punkte:
1. Stärkung der eigenen Stresstoleranz (geht immer!), damit man in Zukunft dem (oft unvermeidlichen) Stress besser gewachsen sind.
2. Den inneren Stress bzw. innere Stressoren reduzieren (geht im Prinzip immer!). Dabei geht es v.a. um ungünstige Denkweisen (das Glas ist halb leer), überzogene Ansprüche an uns selbst und/oder die Umwelt, Perfektionismus als einer der schnellsten Wege ins Unglück und andere Verlierer-Strategien. Oft müssen wir erkennen, das weniger mehr ist. Entschleunigung und "simplify-your-life" Konzepte sind hilfreich.
"Unser Zeitalter muß lernen, daß nicht alles zu "machen" ist." Karl Jaspers (1883 - 1969), Psychologe & Philosoph
3. Äußere Stressfaktoren, vor allem im Job, so gut es geht abbauen (geht oft leider nicht oder nur teilweise). Also die beruflichen Bedingungen und das Arbeitsklima verbessern, Arbeitsabläufe optimieren, Führungskräfte in gesundheitsgerechter Mitarbeiterführung schulen, sich von unnötigen Vorschriften und Verpflichtungen trennen. Hier ist auch der Arbeitgeber bzw. das Unternehmen gefragt.
"Love it, change it or leave it."
Viele Menschen konzentrieren sich einseitig nur auf den 3. Punkt, den äußeren/beruflichen Stress, den wir oft am wenigsten beeinflussen können. Leider verfallen nicht Wenige dann in Opferdenken, Jammer-Depression und spielen das "blame-game" (die Anderen sind schuld). Schlauer ist es, sich zunächst mal proaktiv auf die Bereiche zu konzentrieren, die in meinem Einflussbereich liegen und in der Regel gibt es dort eine Menge an Verbesserungsmöglichkeiten (Bewegung, Entspannung, Denken, Ernährung).
In der Praxis sehen wir heutzutage Menschen, die bei einem Halbtags-Job ins Burnout-Syndrom abrutschen und auf der anderen Seite berufliche Leistungsträger, die trotz enormer Verantwortung und 10-16 Stunden Tagen gesund und glücklich sind. Stress ist also sehr subjektiv und das Stressempfinden ist veränderbar und trainierbar - ebenso wie die Stresstoleranz.
"Stress ist Kopfkino"
Wie kann ich meine Stresstoleranz erhöhen?
Die Stresstoleranz kann man nachweisbar durch eine gesunde Lebensweise erhöhen. Dazu gehört gesunde Bewegung (Gesundheits-Sport ist ein Diamant im Stressmangement!), professionelle Entspannung (Wer nicht regeneriert, verliert!) und intelligente Ernährung (die Natur hat tatsächlich bestimmte Anti-Stress-Nährstoffe für uns vorgesehen, die heutzutage leider oft fehlen, wie Blutanalysen zeigen). Ein ausgeruhter, gut ernährter und gut trainierter Körper ist ganz einfach belastbarer.
Sehr wichtig sind auch soziale Kontakte, d.h. alle Personen die beruflich und zeitlich sehr gefordert sind, sollten besonders darauf achten, Partnerschaft, Familie und Freundschaften zu pflegen. Dies ist enorm wichtig für die Leistungsfähigkeit und den langfristigen Erfolg. Menschen, die sozial gut eingebunden sind, können ernorm hohe Belastungen meistern und dabei gesund bleiben. Viels spricht dafür, dass soziale Kontakte für die Gesundheit genauso wichtig sind wie Nicht-Rauchen, ein normaler Bluthochdruck, das Vermeiden von Übergwicht und Bewegungsmangel und andere Riskofaktoren. Dies hat natürlich wie immer viel mit Prioritätensetzung zu tun.
"Die Arbeit läuft nicht davon, während Du dem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht!"
Was hat mein Denken und meine Einstellung zum Leben mit Stress zu tun?
Dies ist ein sehr wichtiger und spannender Punkt im Stressmangement, auf den ich in meinen Vorträgen und Seminaren ausführlich eingehe (siehe auch den Beitrag „Ändern Sie Ihre inneren Programmierungen“ weiter unten). Man weiß heutzutage, dass allein negative Gedanken und negative Selbstgespräche ausreichen können, um zum Beispiel den Spiegel des Stresshormons Cortisol zu erhöhen - auch wenn in der realen Welt eigentlich garnichts Schlimmes passiert ist.
Diese messbaren Veränderungen unserer Stresshormonspiegel durch unser Denken sollten uns veranlassen, über das Thema positives Denken, Optimismus und Gedankenhygiene genauer nachzudenken und entsprechende hilfreiche Denkweisen, Einstellungen und Gelassenheit zu trainieren.
"Der Optimist macht genauso viele Fehler wie der Pessimist, aber er hat mehr Spass dabei".
Im Profi-Sport nutzt man daher bewährte Methoden aus dem Mentatraining. Jeder Sportler kennt die wichtige Regel "Gewonnen wird im Kopf".
Ein erster wichtiger Schritt besteht darin, ungünstige Denkweisen (das Glas ist halb leer), überzogene Ansprüche an uns selbst und/oder die Umwelt, Perfektionismus (einer der schnellsten Wege ins Unglück!) zu erkennen. Anstatt zu Selbstmotivation führt negatives Denken oft zu selbstzerstörerischen Selbstgespräche. Wir machen uns kleiner als wir sind und die Probleme größer als sie sind. Solche mentalen Sabotage-Programme muß man erkennen (ggf. mit professioneller Hilfe) bevor man sie Schritt für Schritt durch neue Denkmuster austauschen kann.
Nichts ist für den Umgang mit Stress so wichtig wie unsere Einstellungen, Bewertungen, Denkweisen und die darauf basierenden ständig stattfindenden Selbstgespräche! Im Coaching geht es dann z.B. um die Veränderung von ungünstigen "Glaubenssätzen", die uns bisher vor allem unbewußt negativ geprägt haben.
"Wenn Menschen ihre innere Einstellung ändern, können sie auch die äußeren Umstände ihre Lebens ändern." William James , US-amerikanischer Psychologe und Philosoph, Professor für Psychologie und Philosophie an der Harvard University (1842-1910)
Wichtig ist dabei Folgendes: es geht hier nicht um richtig oder falsch. Die Aussage "das Glas ist halb leer" ist genauso richtig wie die Einstellung "das Glas ist halb voll". Aber die Reaktion unseres Körpers ist eine andere, und man kann heutzutage sogar im Labor nachmessen, dass der Optimist weniger Stresshormone produziert. Negatives Denken ist nicht hilfreich, raubt uns Kraft und macht uns auf Dauer krank und unglücklich. Es gibt Erhebungen, dass wir Deutsche Europameister im "Pessimismus" sind!? U.a. am Beispiel der Fußball-WM 2006 haben wir gesehen, das es auch anders geht. Begeisterung, Zuverischt und Optimismus setzen ungeheure Kräfte frei und helfen, über sich hinauszuwachsen und Probleme besser zu bewältigen.
"Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist."
(Theodor Heuss, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, 1884-1963)
Wie kann man Stress messsen?
Ein langfristig erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus.
Man kann heutzutage z.B. mit einer Cortisol-Messung im Speichel (ohne Blutentnahme) einfach und zuverlässig die Reaktion des Körpers auf Stress erkennen. Stress hat heutzutage fast jeder, die entscheidende Frage ist, wieviel ist noch normal bzw. gesund und ab wann wird es kritisch. Oft werden sog. „Cortisol-Tagesprofile“ genutzt. Dabei werden mehrere Speichelproben im Laufe eines (Arbeits-) Tages gesammelt und ausgewertet. Bei anderen Methoden werden Blut und/oder Urin-Messungen durchgeführt.
Warum födert Stress Übergewicht?
Neueste Untersuchungen weisen darauf hin, dass Stress Übergewicht fördern kann, und zwar auch ohne dass man zuviele Kalorien ist! Deswegen ist das Stressmanagement in unseren Ernährungskursen seit Jahren ein fester Bestandteil. Außerdem kann Stress zu einem Verlust an Disziplin und Selbstkontrolle beitragen, so dass wir unsere Vorsätze nicht einhalten. Fortsetzung folgt ...
Weitere Informationen:
Vorträge und Seminare zum Thema Stressmanagement gibt es HIER
Informationen zum Ärztliches Gesundheitscoaching finden Sie HIER
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Stress ist Kopfkino!
Ändern Sie Ihre inneren Programmierungen
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum manche Menschen leichter in Stress geraten als andere? Warum sie sich schneller stressen lassen? „Der Unterschied liegt darin, wie wir Ereignisse und Erlebnisse bewerten“, erklärt der Arzt und Gesundheitscoach Niels Schulz-Ruhtenberg. „Wird das, was auf mich zukommt, als eine Gefahr oder eine Herausforderung gesehen?“ Davon hängt es ab, wie der Körper darauf reagiert: Ob er positive Kraft für eine wichtige Aufgabe mobilisiert oder in Panik gerät vor dem anscheinend unüberwindlichen Hindernis.
Welches Reaktionsmuster bei Ihnen abläuft, wissen Sie selbst am besten. Sind Sie ein „Stress-Typ“? „Dann sollten Sie an Ihren inneren Programmierungen arbeiten, um zu lernen, gelassener auf Herausforderungen zu reagieren“, rät Schulz-Ruhtenberg.
„Innere Programmierungen sind verinnerlichte Glaubenssätze. Auf diesen Glaubenssätzen basieren unsere ständig stattfindenden Selbstgespräche und die Gedanken, die uns ganz automatisch kommen – lange bevor wir eine Situation rational bewertet haben. Von diesen inneren Programmierungen und Glaubenssätzen hängt es in entscheidendem Maße ab, wie wir eine Situation bewerten und wie wir dann körperlich darauf reagieren, d.h. ob und wie viele Stresshormone wir ausschütten.
„Viele Menschen sind durch ihre Sozialisation und durch Erfahrungen eher negativ eingestellt“, erklärt der Mediziner. „Ihre spontanen Gedanken sind oft: Das schaffe ich nicht, die Zeit ist zu knapp, ich bin nicht gut genug, ich darf keine Fehler machen...“ Die körperlichen Folgen reichen von Nervosität, Unruhe, Angstschweiß, Schlafstörungen und Magenbeschwerden bis hin zu Migräne und ernsten Herzerkrankungen.
Das Problem geht über die gesundheitlichen Beeinträchtigungen hinaus: „Unter Stress fällt es dem Gehirn schwerer, kreativ zu denken und effektiv zu arbeiten. Wir machen Fehler, unsere Arbeitsleistung nimmt ab – und das erzeugt dann noch mehr Stress“, sagt Niels Schulz-Ruhtenberg.
„Aber man kann aus diesem Kreislauf ausbrechen“, betont er. „Unter anderem mit Methoden aus dem Mentaltraining, wie es auch Leistungssportler betreiben.“ Dazu gehören positive Selbstgespräche z.B. in Form von sog. Affirmationen oder Autosuggestionen, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen, sich selbst zu motivieren, zu beruhigen und sich selbst zu loben. „Denn Lob bekommen wir viel zu selten“, sagt Schulz-Ruhtenberg. Dabei ist es für eine optimistische Grundeinstellung so wichtig.
„Klopfen Sie sich mal auf die Schulter“, rät der Arzt. „Stellen Sie sich vor den Spiegel und geben Sie sich selbst positives Feedback!“ Klingt ein bisschen albern oder? „Viele empfinden dieses Training zunächst einmal als lächerlich“, gesteht der Arzt zu. „Aber im Sport findet das heute keiner mehr.“ Gewonnen wird im Kopf, heißt es dort.
Ein weiterer Tipp: die Stop-Technik. Überlegen Sie sich einen positiven Satz, der gut zu Ihnen passt und Sie innerlich anspricht. Wie etwa „In der Ruhe liegt die Kraft“ oder „Hurra, ein Problem – jetzt kann ich zeigen, was in mir steckt“ oder „Es könnte besser sein aber es geht auch so“.
„In dem Moment, wenn Sie sich gerade wieder aufregen oder ärgern wollen, sagen Sie nun stattdessen Stop! Und erinnern Sie sich an Ihren Satz.“ Das hilft dabei, sich wieder ein bisschen herunterzufahren.
Und noch einen Rat hat der Mediziner zur Stressvorbeugung parat: Ändern Sie doch mal die Perspektive. Seien Sie nicht genervt vom Kellner, der Sie eine halbe Stunde lang warten lässt. „Stellen Sie sich stattdessen vor, warum er das tut“, rät Niels Schulz-Ruhtenberg. „Vielleicht haben sich zwei Kollegen krank gemeldet, der Chef hat keinen Ersatz gefunden. Jetzt ist der arme Kerl allein für so einen großen Bereich zuständig. Wie würde es mir an seiner Stelle gehen? Empathie lässt eher Mitleid als Ärger aufkommen oder?“
Stress und Ärger sind heutzutage anerkannte Risikofaktoren z.B. für Herzinfarkte und genau so schädlich wie Rauchen oder erhöhte Bluttfettwerte. Diesen negativen Stress und die ständige Überflutung unseres Körpers mit Stresshormonen gilt es zu reduzieren, z.B. durch einen mentalen Perspektivenwechsel. „Außerdem koste eine Stunde Ärger etwa soviel Energie wie 8 Stunden Arbeit“ so der Stresstrainer Schulz-Ruhtenberg.
Bewährt hat sich in der Praxis ein ganzheitliches Stressmanagement, das neben den mentalen Aspekten auch die Themen Bewegung, Entspannung und Ernährung berücksichtigt. Regelmäßige gesunde Bewegung ist eine der ganz wenigen Möglichkeit um Stresshormone wirksam abzubauen. Professionelle Entspannungsmethoden wie Yoga oder progressive Muskelentspannung kann man leicht lernen, denn wer nicht regeneriert, verliert. Durch eine intelligente Ernährung stärken wir unsere Leistungsfähigkeit und unsere Stresstoleranz. Dies alles kann man lernen. Es lohnt sich sehr. Viel Spass dabei!
Quelle: Fürstenberg aktuell, 2008
"Ein gutes Mittel gegen die Managerkrankheit: Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit."
(Friedrich Dürrenmatt)
"Weisheit ist die Anerkennung der eigenen Grenzen."
(Paul Johannes Tillich Philosoph, Theologe 1886-1965 )
"Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl."
(Charles Huddon Spurgeon, britischer Prediger, 1834 - 1892)
"Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel." (Johann Wolfgang von Goethe)
„Achte auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte, sie werden zu Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf deinen Charakter, er wird dein Schicksal.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
„Wenn Du nicht bereit bist, dein Leben zu ändern, kann Dir nicht geholfen werden.“
(Hippokrates 450 v.Chr.)
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